Aufruf gegen Gewalt und Terrorismus
Dieser Aufruf liegt schon acht Jahre zurück, gilt aber nach wie vor!
Im August 2000 wurde ich zum Initiator der Aktionsgemeinschaft "Gemeinsam gegen
Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit - Verantwortung übernehmen!"
Getragen wird dieses Bündnis auch von meiner Frau Christiane Kunz, der Lyrikerin
Barbara Lorenz (BaLo) aus Schwabach (siehe Link). der Autorin Brigitte Breidenbach
(BeBe) aus Aachen, von Frau Stefani Becker, und vom SPD-Ortsverein Nürnberg - Kornburg.
Bitte unterstützen Sie dieses Ziel und andere Aktionen gegen rechte und
jegliche Form von Gewalt, Terror und Hass!
Wir dürfen nicht schweigend zusehen. Wir alle müssen uns gegen
neonazistische Gewalt, braunen Terror und rechtsradikale Gedanken
entschieden zur Wehr setzen und Gefahren für unsere Demokratie
abwehren.
Ich unterstütze u. a. die Aktion IRDI gegen rechte Gewalt im Internet
(siehe Link) und alle Aktionsgruppen gegen Rechtsradikalismus und
Neonazismus. Deshalb trat ich dem "Bunten Tisch" in Nürnberg
sowie der Aktion "Courage" des DGB bei und wurde Gründungsmitglied
der mittelfränkischen "Bürgerbewegung für Menschenwürde".
Ich bitte alle um Unterstützung dieser und aller Aktionen gegen Gewalt und Diskriminierung von Menschen. Auch heute, im Jahre 2006, ist dies weiterhin überaus wichtig!!!
BesucherInnen dieser Homepage bitte ich darum, ebenfalls Links zu meiner
Homepage zu setzen.
Die Stadt Nürnberg erstellte eine Dokumentation über alle
regionalen Bündnisse und Aktionen gegen rechte Gewalt, die auch dem
Deutschen Städtetag übergeben wurde. Auch diese Aktionsgemeinschaft
wird darin aufgeführt.
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Nachfolgend finden Sie meinen nach wie vor gültigen Aufruf gegen
Gewalt, der im August 2000 entstand, der nach wie vor von höchster
Bedeutung ist und weiterhin gilt.
Gemeinsam gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit -
Verantwortung übernehmen!
Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger,
schon seit Jahren gibt es leider immer wieder entsetzliche und beschämende
Übergriffe und Angriffe gegen ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger,
gegen deren Eigentum und Einrichtungen. In den letzten Wochen häuften
sich diese in erschreckender Weise.
Ganze Orte werden von rechtsextremen Gruppierungen zu "ausländerfreien"
Zonen erklärt, Menschen werden diskriminiert, gejagt, verbal
attackiert, verletzt oder sogar getötet, nur weil sie einer anderen
Nation oder Religion angehören oder anderer Hautfarbe sind. Und es ist
auch schon traurige Wirklichkeit, dass Menschen diskriminiert, in ihrer
Menschenwürde verletzt werden, verfolgt, attackiert werden, weil sie
andere sexuelle Lebensformen haben, krank oder behindert sind.
Lassen Sie uns gemeinsam jeglichen Anfängen wehren!
Glücklicherweise setzt allmählich ein Umdenken der Menschen ein. Der
Widerstand gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und
Diskriminierung wächst. Noch immer aber sehen viel zu viele Menschen
weg und noch immer gibt es in vielen Menschen eine latente Sympathie für
rechtsextreme, ausländerfeindliche, neonazistische Gedanken und
Verbrechen, zur Diskriminierung von Menschen überhaupt. Leider wird
dies noch immer durch meines Erachtens verbale Brandstiftung einiger
Politiker gefördert.
Wir müssen deshalb gemeinsam deutliche und wirksame Signale gegen
rechte Gewalt, gegen Ausländerfeindlichkeit und für Toleranz setzen.
Wir müssen Zivilcourage zeigen und vor allem versuchen, das Denken der
Menschen zu bewegen. Dies ist heute nötiger und wichtiger denn je.
Es muss zu unser aller Aufgabe werden, jeglichen Anfängen zu wehren.
Martin Niemöller brachte dies einst in trefflicher Weise zum Ausdruck.
Nicht nur Toleranz ist erforderlich, denn Toleranz ist zu wenig,
bedeutet nur "Duldung". Wir müssen die Bereitschaft zeigen,
uns in jeder möglichen Weise gegen jegliche Form von Gewalt, verbalen
Angriffen und Diskriminierung von Menschen einzusetzen.
Wir möchten in einem Land leben, in dem sich alle Menschen frei und
ohne Angst bewegen, ihre Meinung vertreten, ihre Religion ausüben, ihre
Lebensformen verwirklichen können.
Wie wichtig dies ist, habe auch ich selbst auch schon nach einigen Reden
zum Volkstrauertag, in denen ich gegen diese entsetzliche Missachtung
elementarerer Menschenrechte sprach und zu Zivilcourage, Toleranz und Nächstenliebe
gegenüber Menschen aller Nationen, Religionen etc. aufrief, in Form
anonymer Droh- und Schmähbriefe erfahren.
Ich bitte Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger sehr herzlich und
eindringlich, sich dieser und anderen Aktionen anzuschließen und sie
nach Kräften zu unterstützen.
Mit der Bitte um Ihre Unterstützung und herzlichen Grüßen Ihr
Stefan Kunz
Mit meiner Eintragung in diesen Aufruf möchte ich ein Zeichen gegen
rechte Gewalt und gegen die Diskriminierung und Verfolgung von Menschen
anderer Nationalität, Hautfarbe, Religion, Lebensformen und
Lebensanschauungen setzen.
Ich trete für die Wahrung der grundlegenden Menschenrechte ein, werde
nicht wegsehen, wenn Menschen verbal oder physisch angegriffen,
diskriminiert, bedroht oder verfolgt werden und werde mich mit allen mir
gebotenen Möglichkeiten für sie einsetzen und eventuell auch in
anderen Gruppen oder Aktionsgemeinschaften gegen Rechtsradikalismus
mitarbeiten oder diese unterstützen.
Name:
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Vorname: ..............................................................................................................................
PLZ: ....................................
Ort: ........................................................................................................................................
Straße: ...................................................................................................................................
Telefon: ................................................................................................................................
Telefax: ................................................................................................................................
e-Mail: ..................................................................................................................................
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Gemeinsam gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit -
Verantwortung übernehmen!
Liebe Empfängerinnen und Empfänger dieses Aufrufs,
ich wäre Ihnen / Dir bzw. Euch sehr dankbar, wenn Sie / Du / Ihr diesen
Aufruf durch Eintragung in die Liste unterstützen würden / würdest /
würdet.
Vielen Dank für jede Hilfe und Unterstützung dieses so wichtigen
Anliegens im Interesse der Menschlichkeit und der Menschenrechte.
Ich schließe diesen Appell mit zwei Sätzen, die meines Erachtens gut
zu diesem Aufruf passen:
"Gott spricht: Ich gebiete dir und sage, dass du deine Hand auftust
deinem Bruder, der bedrängt und arm ist in deinem Lande."
5. Mose (Deuteronomium) 15,11
"Bleibe bei uns, Herr,
denn der Tag ist fast vergangen
und wir haben noch nicht dein Angesicht entdeckt
in unseren Schwestern und Brüdern."
Koreanisches Gebet
Mit herzlichen Grüßen Ihr / Dein / Euer
Stefan Kunz
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In der mittelfränkischen Bürgerbewegung für Menschenwürde, der ich als Gründungsmitglied beitrat,
finden sich diese Ziele wieder.